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Erfolgreiche Operation „Pasha 003“ am Skakavac

Die jahrelange Beobachtung von Bären, Wölfen und anderen großen Wildtieren im Schutzgebiet Skakavac hat sich ausgezahlt. Ein Team aus Universitätsprofessoren, Tierärzten, Rangern und Jägern fing den ersten Bären, der mit einem Telemetriehalsband ausgestattet wurde.

Die jahrelange Beobachtung von Bären, Wölfen und anderen großen Wildtieren im Schutzgebiet Skakavac hat sich ausgezahlt. Professoren der Universität Sarajevo, Tierärzte, Ranger und Jäger fingen mithilfe von Fallen den ersten Bären, der mit einem Telemetriehalsband ausgestattet wurde. Damit können seine Bewegungen rund um die Uhr verfolgt werden.

Projektwert: 162.000 BAM

Die Untersuchung der Tiere erfolgt im Rahmen des Projekts „Bestandsaufnahme sowie Populations- und Gesundheitsstatus großer Beutegreifer und anderer Arten im Naturparkdenkmal Skakavac“. Der Umweltfonds der Föderation Bosnien und Herzegowina stellte 80.000 BAM bereit; die Veterinärmedizinische Fakultät und die kantonale öffentliche Einrichtung für Naturschutzgebiete unterstützten das Projekt mit 82.000 BAM.

Beobachtung des Bären

Außer Pasha 003 wurde kein weiteres Tier gefangen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen passte das engagierte Team die Falle an, in die der Bär schließlich ging. Er wurde sicher betäubt, mit dem Halsband ausgestattet und wieder freigelassen. Das Team nannte ihn Pasha 003, weil er der dritte Bär dieser Art in Bosnien und Herzegowina ist, den dieses Team beobachtet.

Mitglieder des Jagdvereins Sarajevo gehörten zu dem Team, das die Falle vorbereitete. Ihren Angaben zufolge leben im Schutzgebiet Skakavac weitere Bären, überwiegend Weibchen mit Jungen; Pasha 003 ist jedoch einer der größten bisher beobachteten Bären.

In der kommenden Zeit werden Pashas Bewegungen, sein Aktivitätsmuster und seine Vorbereitung auf den Winter genauer verfolgt.

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